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Programm
des Proust-Symposions in Leipzig
Tagungsort: Alte Börse, Naschmarkt |
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Donnerstag,
5. Juli 2001
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18.00
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Grußwort
des Präsidenten der Marcel Proust Gesellschaft Reiner Speck
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18.15
Uhr
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"Reflexionen
über Räume der Recherche" - Einführungsvortrag von
Angelika Hoffmann-Maxis
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19.00
Uhr
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Eröffnung
der Ausstellung "Proust-Zeit in zeitgenössischen Ansichtskarten"
von Michael Magner
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19.15
Uhr
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Lesung
Irmgard Perfahl
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abends
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Auf
Wunsch: Gemeinsames Abendessen in Auerbachs Keller
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Freitag,
6. Juli 2001
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9.00
Uhr
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Ursula
Link-Heer: "Georges Poulet: L'espace proustien wiedergelesen"
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9.45
Uhr
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Mechthild
Albert: "Auf der Schwelle" - Intérieur und Außenwelt
in Les plaisirs et les jours
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Pause
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11.00
Uhr
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Sophie
Bertho: "Venedig und die Malerei"
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Mittagspause
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14.00
Uhr
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Albert
Gier: "La Berma - Raum und Idee des Theaters bei Marcel Proust"
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14.45
Uhr
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Luzius
Keller: "Von allerlei Proustschen Kammern, Gemächern und Zimmern"
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16.30
Uhr
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Empfang
im Plenarsaal des Neuen Rathauses durch den Oberbürgermeister der
Stadt Leipzig
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18.00
Uhr
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Lesung,
poetischer Essay, Texte von Marcel Proust (Peter Lieck); anschließend
Konzert mit Werken von Bach, Schumann, Gluck, Reynaldo Hahn und Sigfrid
Karg-Elert mit Irmela Bossler, Querflöte und Bernhard Kastner,
Klavier.
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Samstag,
7. Juli 2001
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9.00
Uhr
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Volker
Roloff: "Intermediale Spielräume und Figuren des Begehrens
in der Recherche"
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9.45
Uhr
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Achim
Hölter: "Karl May beschleicht Marcel Proust"
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Pause
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11.00
Uhr
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Angelica
Rieger: "Die Bilder Elstirs als 'parcours initiatique' durch den
Proustschen Raum
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Mittagspause
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13.30
Uhr
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Francis
Claudon: "Zum Raum wird hier die Zeit": Musik und Narrativität
in der Entwicklung von Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
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14.15
Uhr
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Angelika
Hoffmann-Maxis: "Marcel Prousts Topographia Veneziana: Der Raum
als (Re-)Ecriture
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15.30
Uhr
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Mitgliederversammlung
der Marcel Proust Gesellschaft
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17.00
Uhr
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Stadtführung
(fakultativ)
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19.30
Uhr
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Bankett
im Gohliser Schlößchen
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Sonntag,
8. Juli 2001
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11.00
Uhr
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Werner
Marx: "Leipzig - Literarische Spaziergänge"
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Leipzig, Boom-Town des Osten und traditionell Stadt der Muster-Messe ( mit dem Logo der beiden ineinandergeschobenen "M"), ist für die Marcel Proust Gesellschaft der erste Tagungsort in den neuen Bundesländern. Wie andernorts sind auch in Leipzig Kultur und Kommerz verbunden, aber doch auf eine Weise, die künstlerische Traditionen besonders erkennbar macht - nicht wenige der Pilgerstätten, die Leipzig dem Tourismus bietet, sind auch Orte der Kunst: Thomas- und Nikolaikirche als Wirkungsstätten Bachs, Gewandhaus, Musikhochschule (die älteste in Deutschland) und das Haus in der Goldschmidtstraße als Zeugnisse des Wirkens von Felix Mendelsohn Bartholdy, das noch in Sanierung befindliche Schumannhaus in der Inselstraße; daß Wagner in Leipzig geboren wurde, gerät - pardon! - fast zu einer Nebensache. Die bildenden Künste, momentan in einem Interimsquartier, bis der neue Museumsbau vollendet sein wird, sind dank einer beachtlichen bürgerlichen Sammeltätigkeit in hervorragender Qualität in Leipzig vertreten, die neueste Kunst wird seit kurzem in einem eigenen Haus präsentiert. Bei aller Kunst, zu der auch die Messehäuser der Innenstadt zu rechnen sind, von denen eines den beziehungsreichen Namen "Specks Hof" trägt, sollte die alte Universität (Gründungsjahr: 1409) nicht vergessen werden, die als Mitveranstalterin des Symposiums firmiert. Im literarischen Spektrum Leipzigs, das mit Heinrich von Morungen, Gottsched und Gellert, Goethe und Schiller verbunden ist, fehlt der Name Marcel Proust. Proust war nie in Leipzig, und Sie, liebe Proustianer, werden dies am Ende Ihres Leipziger Aufenthaltes vielleicht für einen Fehler halten. Ein Stück Mentalpräsenz Prousts soll durch die Tagung geschaffen werden; das doppelte M von Mustermesse oder aktuell, Medien-Metropole wird für uns in den Leipziger Tagen einfach zu einem zweifachen "Marcel". Der Präsident und ich haben Ihnen ein schönes, in unmittelbarer Nähe zum Tagungsort gelegenes Hotel ausgesucht, in dem ich Sie am Ankunftstag von 15 Uhr an erwarte. Sie erreichen es, indem Sie die Straße vor dem Bahnhof überqueren; die Gepäckträger schaffen gern Ihr Gepäck direkt zum Hotel, das im übrigen, falls Sie mit dem Auto anreisen möchten, über eine Garage verfügt. Zwischen Flughafen und Bahnhof verkehrt halbstündlich ein Bus; die Fahrzeit beträgt ca. 30 Minuten. Das Tagungsprogramm des Symposions führt uns, beginnend mit der alten Börse, endend mit dem Gohliser Schlößchen, zu den schönsten Orten in Leipzig, und auch weitere Besichtigungen sind keine verlorene Zeit. Ich freue mich darauf, Sie in Leipzig wiederzusehen oder kennenzulernen und grüße Sie bis dahin herzlich! Ihre |
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